Digital lernen

27.07.2018 11:15

Medien wie PCs, Tablets und Smartphones gehören schon lange nicht mehr nur in den Arbeits- oder Privatbereich. In vielen Schulen gehören sie mehr und mehr zum Lernalltag. Viele Eltern achten darauf, dass ihre Kinder nur eine begrenzte Zeit mit den unterschiedlichen Medien verbringen. Eltern versuchen zugleich die Zeit, die ihre Kinder vor Bildschirmen verbringen, zu begrenzen. Wie passt das zusammen, wenn die Kinder auch in der Schule digitale Medien nutzen (sollen)?

Die BGI hat bereits im Jahr 2016 mit dem Medienführerschein für das Thema Mediennutzung und Umgang sensibilisiert. Zahlreiche Berliner Schulen haben das Angebot der BGI genutzt, Eltern die Gebühren getragen und die Schüler viel über den verantwortungsvollen Umgang mit Medien gelernt.

Zahlreiche Initiativen verweisen auf Nutzungsobergrenzen oder Wochenkontingente für junge Erwachsene.

Mit dem DigitalPakt Schule wollen Bund und Länder für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik sorgen. Um das Ziel zu erreichen, verhandeln Bund und Länder auf der Grundlage des gemeinsam entwickelten Eckpunkteentwurfs eine Verwaltungsvereinbarung für den DigitalPakt. Das gemeinsame Ziel ist es, bis Ende 2018 ein von beiden Seiten akzeptiertes und unterschriftsreifes Vertragswerk zu erstellen. Finanziert wird der DigitalPakt aus dem Digitalinfrastrukturfonds.

Ein bessere und stärke Einbindung digitaler Elemente in den Unterricht erfordert höhere finanzielle Mittel für Schulabschlussmaßnahmen, wie die der BGI.

Wir wollen das digitale Lernen vorantreiben, junge Erwachsene und Eltern zeitgleich daran erinnern, regelmäßig die Nutzungszeiten zu überprüfen. Mit dem verstärkt digitalen Unterricht wollen wir Schüler  motivieren und selbstständiges Lernen fördern. Trotzdem sollten Eltern im Blick behalten, wie viel Zeit ihre Töchter und Söhne insgesamt vor Bildschirmen verbringen. Das gelte vor allem, wenn sie Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Verspannungen zeigen.

Neben der höheren Mediennutzung sollten Schüler und Eltern die Themen Bewegung und Entspannung nicht außer Acht lassen und körperlich aktiv sein.

Bei der Limitierung der Mediennutzung sollten die Eltern lt. Sozialpädagogen so vorgehen, dass sie dem Kind genau erklären müssten, weshalb man als Elternteil wegen der Bildschirmnutzung besorgt ist. Eltern sollten die Bildschirmzeiten partnerschaftlich mit ihren Kindern verhandeln. Ziel einer Limitierung von Mediennutzung müsse es immer sein, dass die Kinder und Jugendlichen lernen, dies selbst zu kontrollieren.

Weitere Informationen zum Medienführerschein der BGI.


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